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Netzfundstück #3: Malerei und anderer Kinderkram

Heute dreht sich alles um Kinderkram. Mögen die Nicht-Eltern, -Tanten, -Omis und -Opis bitte zu einem späteren Zeitpunkt erneut hier vorbeischauen ;). Danke.

Make it real: Aus Kinderzeichnungen werden 3D-Objekte

Kinderzeichnungen sind einfach großartig oder? Herrlich ungezwungen, frei von strenger Genauigkeit und dennoch sehr treffend in relevanten Punkten und voller Fantasie. Vor ein paar Jahren habe ich von der tollen Idee erfahren, aus Kinderzeichnungen Stofftiere zu schneidern. Heute las ich von einer Aktion, die von made.com ins Leben gerufen wurde: Kinder wurden gebeten ihre Traumhäuser der Zukunft in einem Bild festzuhalten und anschließend wandelte ein Grafiker diese in 3D-Modelle und hauchte den Zeichnungen somit ein unendliches digitales Leben ein. Herausgekommen sind diese tollen Häuser und zudem eine sehr gute Inspirationsquelle für Trickfilme und Kinderbücher. Weitere Motive zeigt made.com.

Suchst du eine Möglichkeit Kinderzeichnungen zu verewigen? Dann schau dich mal bei Non-Toy-Gifts um. Die Bloggerin Stef veröffentlicht Mal- und Bastelanleitungen sowie DIY-Geschenkideen für Kinder.

IKEA Cardboard Space-Ship

Das Möbelhaus IKEA sorgt mit ausgefallenen Kampagnen immer wieder aufs Neue für Überraschung. Im Detail mag ich diese jetzt nicht aufführen. Wer sich hierfür interessiert kann campaignlive oder adweek durchforsten.

Wie etliche Unternehmen hat sich auch IKEA das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und zuletzt mit Studenten der Miami Ad School diese Kampagne entwickelt: Anstatt die Möbelverpackung direkt wegzuwerfen dient sie Kindern als kleines Bastelprojekt. So haben die Studenten die Innenseite der Verpackung mit einer Anleitung und einem Bastelbogen versehen, womit Kinder ihr eigenes Raumschiff basteln können: das SPÄCE SHIP im NASA-Look.

IKEA Space Ship
Advertising School: Miami Add School, New York, USA Art Director / Copywriter: Hortense Fournier

Netzfundstück #2: Jersey-Gadget und Papierkunst

Just the tube of us!

Wie ich bereits im letzten Netzfundstück berichtet habe, wurde erst vor wenigen Tagen via Kickstarter die Produktion des Tinder Finger gesichert. Der flinke Finger würde zukünftig das anstrengende Swipen in der App für dich übernehmen. Doch dieser Finger ist mit dem Launch des Experience Tube völlig obsolet. The Experience Tube verbindet über zwei Löcher zwei Personen miteinander und diese können innerhalb eines Schlauches direkt miteinander kommunizieren und sich zeitgleich Realtime-Videos zuspielen! Der absolute Hammer ist jedoch, dass dieses Gadget völlig ohne Strom, Werbung und Abonnement auskommt. Der Schlauch ist aus sehr weichem, elastischem Jersey gefertigt und daher sehr anschmiegsam und angenehm zu tragen. Wird der Tube gerade nicht gebraucht, kannst du ihn als Schal oder Kopfbedeckung verwenden und hast dein Experience Tube so auch jederzeit griffbereit bei dir.

Zu beziehen über www.experiencetube.com. Wer keine Lust auf lange Lieferzeiten aus den USA hat, kann sich auch gerne mit mir in Verbindung setzen. Für rund 25 Dollar nähe ich dir gerne einen Tube aus dem Material deiner Wahl. ;)

Made of Paper

Diese aufwendigen Kopfbedeckungen wurden von der russischen Künstlerin Asya Kozina komplett aus Papier gefertigt. In den hoch aufragenden Papierkompositionen verbindet Kozina Stilelemente des Barock und Rokoko mit modernen Objekten. Weitere Werke u. a. auf behance.

Murble run

Und zu guter Letzt noch eine kleine, hübsch illustrierte – und wie ich finde sehr beruhigende Spielerei. :)

 

Netzfundstück #1: Von flinken Fingern, Bärten und Bäumen

So, das Werk ist vollbracht. Mein Blog hat einen neuen Look und zum „Neubeginn“ möchte ich direkt mit einer kleinen Serie starten: meine Fundgrube diverser Netzfundstücke. Einen zeitlichen Tonus der Serie möchte ich mir selbst nicht ans Bein binden. Das wäre sehr gewagt. Also schau einfach regelmäßig unregelmäßig vorbei oder abonniere die neue Kategorie via RSS.


ALDI auf den Bart gekommen

Hosen mit Hochwasser. Männer mit Vollbärten, bestenfalls auch Zöpfken und an etlichen Ecken öffnen Barber Shops. Alles stilgerecht für den modernen Herren. Let´s do the Hipster-Style! Das dachte sich nun auch die Kreativschmiede (Oliver Voss, Hamburg), die für ALDI tätig ist. In der aktuellen Kampagne für Pflegeprodukte verpasst diese glatt rasierten Modells fein säuberlich gestutzte Schaumbärte. Wem´s gefällt …

via adeevee

The Look 2017: Baum trägt Jeans

Sehr modisch hält es im diesjährigen Herbst auch Mutter Natur. So wünscht es sich zumindest der New Yorker Künstler Peter Coffin, der Laubbäumen Jeanshosen angezogen hat. Mit dieser Kunstaktion kritisiert Coffin unsere Eigenart, menschliche Eigenschaften auf nichtmenschliche Objekte und Wesen zu projizieren.

via booooooom

Flinker Finger

Endlich die Hände frei. Endlich Zeit für andere Dinge, denn hier ist er: der Tinda Finger! Das Gadget, das speziell für Tinder entwickelt wurde und zukünftig für dich das Swipen übernimmt! Der Flinke Finger wurde über Crowdfunding (Kickstarter) finanziert und geht jetzt in Produktion. Die ersten Auslieferungen sollen bereits im Dezember erfolgen. Welch einin Fest für die Tinder-Community!

Und hier das Modell der Marke Eigenbau des Künstlers Marcello Gómez Maureira.

Machine GIFs - Find & Share on GIPHY

Ja, ja… dieses bloggen

Zugegeben: Die regelmäßige Bloggerin bin ich niemals nie gewesen, aber das Zeugs hier ist echt alt. :)
Nun denn. Man bzw. Frau ist zwischenzeitlich Mutti geworden und da gibbet ganz einfach andere Prioritäten: Schlafausgleich, Freunde, Arbeit, Partnerschaft – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. Ihr kennt das ;).

Wie dem auch sein mag … Die Zeit ist reif für ein wenig Abwechslung und ich habe mächtig Lust wieder meinen Hobbys nachzukommen, zu denen letztendlich auch das Bloggen gehört. Nun sitze ich wieder vor der Kiste, Kind schläft und ich freue mich, endlich wieder ein paar Zeilen schreiben zu können. Mit diesem Eintrag ist zumindest der erste Schritt getan. Jedoch werde ich mich in den kommenden Tagen vornehmlich um ein neues Blog-Make Up kümmern, denn – ich weiß nicht, wie es euch geht – meine Augen brauchen mal wieder einen neuen Look.

Also dann, man liest! Und über Feedback – soweit es euch ähnlich oder gar nicht ähnlich erging, würde ich mich freuen!

Barcamp Bonn 2015: Rundum rund.

Seit vergangenen Samstag hat Deutschland eine weitere Unkonferenz: das Barcamp Bonn. Über 160 Teilnehmer konnten die Organisatoren Karin Krubeck, Johannes Mirus und Sascha Foerster am 28. Februar 2015 in das Forum für Internationale Wissenschaft locken. Insgesamt bot der Zeitplan Platz für rund 30 Sessions, der von den Teilnehmern innerhalb kürzester Zeit komplett befüllt wurde.  So bot das Tagesprogramm einen bunten Strauß an Vorträgen und Diskussionsrunden zu unterschiedlichen Themen. Meine Auswahl:  Hashtology, Impro, Witzig in 140 Zeichen, 4 Phasen einer Content-Strategie, Schumpeter und Zusammenarbeit. Auf zwei Vorträge möchte ich in den folgenden Zeilen etwas genauer eingehen.

Hashtagology – Fail & Success!

Im März 2013 konnte ich erstmalig dem sehr unterhaltsamen Vortrag von Corina und Alex folgen. Bereits beim TweetCamp haben die Beiden in der Session „Hashtagoloy –…oder: das Rautenwort als Garant für PR-Erfolge und -Katastrophen.“ den Teilnehmern sehr gute Praxisbeispiele für den sinnvollen und unsinnigen Einsatz von Hashtags gezeigt. Für das Barcamp Bonn wurden die Slides noch einmal komplett überarbeitet und um aktuelle Kampagnen bekannter Marken und Unternehmen ergänzt. Mein persönliches Highlight aus der Rubrik #FAIL ist die Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe, weil’s einfach so schön offensichtlich ist, dass exakt jenes passierte, was passierte:

Im Januar 2015  startete die BVG die Kampagne „#WeilWirDichLieben“ und lud hierbei alle Freunde des Unternehmens dazu ein, ihre schönsten BVG- Momente mit dem Hashtag #WeilWirDichLieben zu posten. Da sich unter den Kunden nicht nur Freunde, sondern auch viele enttäuschte Bürger des ÖPNV finden, ließ die Beschwerdewelle nicht lange auf sich warten.

Besonders viel Freude an der Aktion hat Busfahrer André. :) Eine ähnlich „glückliche“ Aktion gelang im Januar 2012 auch McDonald’s mit den #McDstories. Liegt die Kampagne bereits mehr als zwei Jahre, nutzen Freund‘ und Feind‘ der Fastfood-Kette nach wie vor gerne das Hashtag, um ihre Meinung zum Service, der Unternehmenskultur und Angebot der Netzwelt mitzuteilen.    Abgerundet wurde der Vortrag mit vielen hilfreichen Tipps und Überlegungen, die bei der Auswahl eines geeigneten Hashtags zu berücksichtigen sind. Diese Tipps und weitere Cases finden sich in dieser Slideshow (Stand: Tweetcamp 2013). Reinklicken lohnt sich! http://www.slideshare.net/OReillyVerlag/hashtagology-1

Improvisation ist alles

Hach, was habe ich auch diese Session genossen, liegt meine Zeit in der Studio-Bühne Essen nun doch schon gute fünf Jahre zurück. Dörte Schröder und Eva-Maria Esch, beide begeisterte Mitglieder des les-bon(n)mots-Ensembles (Impro-Theater, Bonn), durchspielten mit einer kleinen Gruppe ein paar Übungen und Techniken aus der Praxis des Impro-Theaters: Nach wenigen Lockerungs- und Aufwärmübungen ging es körperlich und verbal bereits ans Eingemachte und wir konnten unser Impro-Talent sowohl in der Rolle als Erfinder als auch als Marionette unter Beweis stellen. Zu guter Letzt saßen wir alle im Kreis einer Selbsthilfegruppe, bei der die Teilnehmer in die Rolle des Betroffenen schlüpften, um während der Gesprächsrunde Sinn und Zweck der Selbsthilfegruppe herauszufinden. Denn das „alltäglichen Problemchen“, der Haarausfall, war lediglich Moderator und Publikum bekannt. Schnell spielte sich die Rollenverteilung in der Selbsthilfegruppe von selbst ein, eben improvisiert. So saß neben dem „hoffnungslosen Fall“ ganz typisch jener Betroffene, der von seiner Frau hin geschickt wurde und natürlich der Überzeugung ist, an überhaupt keinem Problem zu leiden. By the way handelt es sich um den Teilnehmer links im komplett schwarzen Outfit. #ironie :)

Insgesamt blicke ich auf ein sehr schönes Barcamp zurück und freue mich, sowohl alte Bekannte als auch unheimlich viele neue Gesichter getroffen zu haben. Kritikpunkte fallen mir ehrlich gesagt keine ein, auch wenn das Foyer zwischenzeitlich mal etwas voller wurde. Mir wurscht. Draußen lockte die Sonne mit einer ordentlichen Portion Licht und der Cafè-Roller reichte uns zusätzlich noch ein feines HeißgetränkRundum bestens versorgt!

Liebe Karin, Johannes, Sascher, Camper & Co., lasst uns das Ding 2016 wiederholen. Ich wäre gerne wieder dabei.

Das Barcamp Bonn im Netz
Event-Website
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Twitter
Fotos, Slides und Blogartikel

Für 2015 sind noch einige Bar- und Themencamps geplant, u. a. in Essen, Hamburg, Stuttgart und Berlin. Einen vollständigen Überblick aller Unkonferenzen findest du z. B. in dem Barcamp-Kalender von Jan Theofel.

Stijl DesignMarkt: Klimbim, Fashion und Ulala!

Nachtkonsum, Mädchenflohmarkt, Holy Shit Shopping – gefühlt öffnet inzwischen an jedem Wochenende in irgendeiner Großstadt Deutschlands ein Markt seine Pforten, der seinen Fokus auf selbst gemachte Mode, Accessoires und Deko setzt. So traf ich am 25. Oktober auf dem Stijl DesignMarkt im Boui Boui Bilk auf viele Nachwuchsdesigner, kleine Labels und junge Kreative aus Berlin, Köln, Düsseldorf und weiteren Ecken der Republik.

Erstaunlicherweise fand ich hier jedoch nicht den ständig gleichen KlimBim- und Schischi-Kram. Neben etlichen Accessoires und Kleidung in trendigen Farben und Formen traf ich auf Künstler und Designer, die mir bisher nicht bekannt waren, was die Stijl aus meiner Sicht von anderen Design- und Kreativ-Märkten unterscheidet.

Entsprechend bepackt verließ ich nach einigen Stunden die Bilker Hallen. So gingen eine Kette von Haute Kuki & die Markise, ein Postkarte „Der Verführer“ von Wolfgang Philippi, ein „Angry Monkey“ Hoodie von Ill Hill, ein Ring von Zimtgrün und ein Cardboard Stencil „Kultur D’Amour“ von Philip Stahl in meinen Besitz über. Futterqueen Britta hat sich gleich vier seiner Motive gesichert, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Philip verewigt Helge Schneider, Salvador Dalí und hübsche Mädels auf Pappe, Holz und alten LPs. Gerne realisiert der Streetartist auch Auftragsarbeit nach freien Material- und Motivwunsch des Kunden. Wer sich ein Bild von seiner Arbeit machen möchte, kann sich alle bisher entstandenen Werke in der Galerie „Pieces of the City“ ansehen.

Handmade Statement!

Ebenso gut gefallen hat mir die „Handmade Statement Jewelery“ – feinster DIY-Schmuck von GUDBLING. Die Berliner Designerin setzt in ihrer Kollektion Ideen um, die ich auf Pinterest seit geraumer Zeit fleißig sammle, bisher jedoch noch nicht umsetzen konnte: Christine Hornicke schafft aus handelsüblichen Ketten und Muttern aus dem Baumarkt, Stoffresten und Perlen Schmuckstücke, die jedes noch so einfallsloses Outfit aufpeppt.

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Wer sich selbst an eigenem Schmuck versuchen möchte, der konnte diesen „Mädchentraum“ auf der Stijl direkt wahr werden lassen. Denn anders als bei den reinen „Konsummärkten“ konnten die Besucher hier ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen: Neben Nähworkshops fand sich in der großen Halle eine „DIY-Äktschn“-Ecke von DaWanda. Auch meine Schwester und ich versuchten aus Lederimitat ein feines Schmuckstück zu fertigen. Leider ohne Erfolg. Der ganze Rummel mit BumBum-Beats ließ uns nicht zur Ruhe kommen, um unser handwerkliches Geschick in die Tat umzusetzen.  Die präsentierten Ideen haben uns auf jeden Fall gefallen und sind für die nächsten DIY-Stunde in den eigenen vier Wänden abgespeichert.

Designprodukte und Möbel, Kleidung abseits des Mainstreams, handgemachte Accessoires, Paperware und vieles mehr: Auf dem Stijl DesignMarkt findest du seit 2009 handverlesene junge Kreative und kleine Labels, die in ganz Deutschland zum Schauen, Stöbern und Shoppen einladen!
Starts: 10/25/2014 11:00 pm
Ends: 10/26/2014
Düsseldorf-Bilk
DE

Auch in München, Nürnberg, Freiburg, Maiz, Bremen, Leipzig

 

Servicepost: Google like a Pro

Da Google stets bemüht ist, dem Nutzer das Denken nahezu abzunehmen, ist es ein Leichtes passende Artikel, Produkt- oder Preisinformationen zu finden. Manchmal sucht man sich jedoch sprichwörtlich nen Wolf und klickt stundenlang durch zig der Tausend Suchergebnisse. Ich erinnere mich an einen sehr guten Artikel über Schadstoffe in Lebensmitteln, aber nicht mehr daran, wo ich ihn gelesen habe. Dann war da noch ein Artikel auf heise.de zum Thema Facebook API. Die Suchfunktion der Seite liefert mir etliche Artikel, nur nicht jenen, den ich suche. Wenn die Synapsen gerade nicht so richtig wollen, wird es manchmal echt schwierig. Auch mit letmegooglethatforyou kommt man nicht weiter.

Nun haben sich ein paar Köpfe von WhoIsHostingThis die Mühe gemacht und ein paar hilfreiche Suchoperatoren in einer Infografik zusammengetragen, die in einer solchen Situation Abhilfe schaffen und das bestmögliche Ergebnisse aus Google herausholen. Mir sind darüber hinaus noch weitere Suchoperatoren eingefallen, die ich weiter unten ergänzt habe.

Google Like a Pro - Via Who Is Hosting This: The Blog

Weitere Google Suchoperatoren

allinanchor
Zeigt nur die Ergebnisse na, in deren Linktexte die gesuchten Begriffe vorkommen.

cache
Zeigt die letzte Version der Webseite an, die Google seit dem letzten Crawling zwischengespeichert hat.

info
zeigt weitere Informationen zu der Seite sowie ähnliche Seiten und Seiten, die auf diese Webseite verweisen.
Beispiel: link:google.de

insubject
sucht gezielt nur in den Überschriften der Artikel.
Beispiel: insubject:“Zuckerberg dementiert“

intext
sucht nach Inhalten von Webseiten im Fließtext.
Beispiel: intext:“streetart in köln“

link
zeigt alle Seiten an, die zu der gesuchten Adresse verlinken.
Beispiel: link:http://www.spiegel.de/thema/google/

Und zum Schluss noch ein paar praktische Google Cards

set timer
Über das Google Suchfeld lässt sich mit set timer eine Countdown im Browser setzen.
Screenshot Google Timer

set reminder
Mit set reminder kann über das Google Now-Hauptfenster sowie im Chrome-Browser direkt eine Erinnerung mit örtlichem oder zeitlichem Bezug gesetzt werden.
Screenshot der Settings im Browser

Gibt es irgendetwas Neues auf der Welt zu berichten, so weiß Google recht bald davon. Sehr nützlich kann daher auch die Integration von Warnhinweisen im Suchergebnis sein. Besteht aktuell eine Unwetterwarnung liefert Google, z. B. bei der Eingabe des Begriffs „Earthquake“ oder „Tornado“, direkt einen Link zu dem betroffenen Gebiet aus.
Screenshot Suchergebnis Earthquake

Falls noch ein paar hilfreiche Suchoperatoren fehlen, immer her damit!

Titelfoto: flickr david_a_l

RecycleArt: Porträts aus Müll und anderen Reststoffen

Porträtieren mit Kohle oder Grafit ist ja sooooo 1980! Im 21. Jahrhundert liefert die Menschheit so viel Müll, aus dem sich wunderbare Abbilder konstruieren lassen, wie spätestens 2010 der Dokumentarfilm „Waste Land“ zeigte. Mit Kamera unterm Arm begleitete Lucy Walker Vik Muniz, der gezielt Mülldeponien in der Nähe von Rio de Janeiro aufsuchte, um gemeinsam mit den Müllsammlern Kunstwerke zu schaffen. Die Basis für die Motive bildeten Fotoaufnahmen der Müllsammler selbst. Jedoch wurden die Bilder nicht mit Pinsel und Farbe umgesetzt, sondern mit Altmetallen, Altkleidern, Plastik und weitere Dingen, die Vik in den Müllbergen Brasiliens finden konnte. Regisseurin Walker wollte mit ihrer Dokumentation nicht nur dem Publikum ein atemberaubenden Kunstprojekt präsentieren, vielmehr die Zuschauer für die Lebenssituation der Müllsammler zu sensibilisieren. Sehenswert!

Porträt Beethoven von Iri5Ebenso sehenswert finde ich die Werke von Erika Iris Simmons, auch bekannt als iri5. Hier passt Material genauso perfekt zum Motiv wie in den Werken von Muniz: Iri5 hat 2010 bekannte Musikidole aus Magnetbändern alter Musikkassetten (s. Fotogalerie oben) reproduziert. Tapes sind jedoch nicht das einzige Material mit dem die Künstlerin werkelt. So werden auch Notenblätter mit einem Skalpell zu einem Abbild Beethovens zurecht geschnibbelt.

Selbstporträt von Mary Ellen Croteau Selbstporträt von Mary Ellen Croteau aus Verschlusskappen von Plastikflaschen, via demilked.

 

Weniger mit Müll, mehr mit Naturalien gestaltet Hong Yi aka Red ihre Porträts. Seit 2012 das Video des taiwanesischen Popstars Jay Chou durchs Netz schoss, indem Red eine Leinwand sprichwörtlich durch den Kaffee zieht, sieht man regelmäßig Werke von Red. Mal gestaltet sie kleine Landschaften aus Gemüse, drückt die Farbe mit einem Basketball auf die Leinwand oder porträtiert Jackie Chan aus 64.000 Essstäbchen.

Müll ist gekommen, um zu bleiben.

Ob Schrauben oder Nägel, CDs oder Puzzleteile – immer häufige wird über wunderbare Porträts aus Materialien, für die sonst niemand mehr Verwendung findet berichtet. Falls du ein solches Kunstwerk entdeckt hast, freue ich mich über jeden sachdienlichen Hinweis via Pinterest oder als Kommentar unter diesem Beiträg.

Follow DieSteph’s board RecycleART Porträts on Pinterest.

Anmerkungen zur Fotogalerie
Nagelporträt von Kumi Yamashita
Filmmotiv von Waste Land (Wer ihn noch nicht kennt, gucken, gucken, gucken!)
Magnetband-Portät John Lennon von iri5

Bastelanleitung: Glasdeckel mit Sammelfiguren

Nein, ich spiele nicht mehr mit Puppen. Von Homer und Krusty kann ich mich trotzdem nicht trennen. Daher landen die beiden Simpsons Sammelfiguren nicht etwa im Müll, stattdessen schmücken die goldigen Charaktere ab sofort zwei Glasdeckel im Gewürzregal. Wie man alte Sammelfiguren, Matchbox-Autos oder sonstige Kleinigkeiten aus dem Ü-Ei in nur wenigen Schritten veredelt und „neues Leben“ einhaucht, erkläre ich in dieser Bastelanleitung.

Die vollständige Bastelanleitung „Homer Simpsons – Spiced up“ findest du in einer Grafik auf meinem Pinterest Board „Up- and Recycling, DIY“. Viel Erfolg beim Pimpen!

Prachtvoller Auftritt für Homer Simpson im Gewürzregal

Material: Sammelfigur, Gewürzglas mit Deckel, goldener Sprühlack, Sekundenkleber, feines Schleifpapier

  1. Grundreinigung und Veredelung: Löse den Deckel von dem Gewürzglas und stelle das Glas erst einmal beiseite. Bevor die Sammelfigur und der Glasdeckel mit goldenem Sprühlack veredelt werden, müssen sie mit etwas Spülmittel und warmen Wasser von Staub und Fetten befreit werden. Danach gründlich abtrocknen. Damit der Lack besser auf dem Deckel haften bleibt, habe ich die Oberfläche mit feinem Schleifpapier vorbehandelt und danach mit einem Tuch abgestaubt. Anschließend habe ich Krusty und Homer sowie die Deckel von allen Seiten mit goldenem Sprühlack besprüht. Falls der Lack nicht sofort an allen Stelle haften bleibt, können Deckel und Figuren ein weiteres Mal besprüht werden. Hier empfehle ich rund eine halbe Stunde zu warten, bis die erste Schicht getrocknet ist. Sonst läuft die goldene Suppe von der Figur und es bilden sich gegebenenfalls hässliche Sprühnasen.
    Erster Schritt
  2. Frische Luft und Kleber: Nach dem zweiten Sprühvorgang sollten die Simpsons erst einmal an die frische Luft um ordentlich durchzutrocknen. Ich habe den Beiden eine Nacht auf dem Balkon gegönnt. Am nächsten Tag folgt dann das glanzvolle Finale: Sekundenkleber gleichmäßig auf den Füßen der Figuren verteilen, paar Sekunden warte …
    Besprühte Figuren trocknen
  3. Figur bekommt Boden unter den Füßen: … dann werden Krusty und Homer zentriert  auf einem mit Goldlack besprühtem Deckel fixiert. Paar Minuten abwarten, trocknen lassen und …
    Goldener Homer auf Deckel

FERTIG!