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Dumbo kehrt zurück

Am 4. April 2019 landet Dumbo in den deutschen Kinos – nicht wie 1941 als Zeichentrick, sondern als Realverfilmung von Tim Burton. Die Neuverfilmung ist jedoch kein reines Remake des Klassikers, sondern soll an der alten Story anknüpfen und die Geschichte des Elefanten fortsetzen. Neben Colin Farrell, Eva Green, Alan Arkin spielen auch Michael Keaton und Danny Devito mit.

Was habe ich den kleinen Elefanten geliebt! Neben „Das Dschungelbuch“, „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“, „ET“ und „Alice im Wunderland“ gehört “Dumbo“ zu den Favoriten meiner Kindheit! Ich bin gespannt auf den Film unter der Regie von Tim Burton. Der erste Trailer sieht auf jeden Fall schon gelungen aus!

Mumie gesucht?

Halloween steht vor der Tür und wer sucht hierfür nicht noch Mumien. Die Kölner Kids sind startklar für die Mumien-Jagd und haben ihre ersten Flyer (handmade) am Lenauplatz in Köln verteilt. Wer Hilfe sucht, kann sich jederzeit gerne bei Aaron und Noah, den Mumien-Findern, melden. Die Beiden lösen jeden Fall!

Mumie-Jäger verteilen Flyer • Gesehen im Oktober 2018, Lenauplatz in Köln.

 

 

Trotz und Eigensinn – Wutanfälle in früher Kindheit

Zwei Jahre ist es inzwischen her, seit mein Sohn das Licht der Welt erblickte und mit jedem Entwicklungsschritt prägt sich zunehmend der eigene Charakter heraus. Das ist auch gut so – spannend und unterhaltsam zugleich. Aktuell dürften wir in der Phase der kleinen Wutanfälle angekommen sein, die uns inzwischen nahezu täglich begegnen. Wir haben keinen Struwwelpeter. Insgesamt haben wir also mehr als Glück. Bisher zumindest. :) Rockos Wutanfälle halten sich absolut in Grenzen und wir haben Mittel und Wege gefunden, ihn aus diesen kleinen Eskapaden herauszulocken. Wir versuchen es hier mit Spaß und Ablenkung, was in den meisten Fällen auch prima funktioniert. Dennoch bin ich gespannt, welches Ausmaß ein kindlicher Wutanfall annehmen kann und mit welchen Tricks man diesem bestenfalls begegnet.

Heute Abend werde ich daher an dem Elternabend  „Trotz und Eigensinn“ – Wutanfälle in früher Kindheit teilnehmen, der von dem Quäker Nachbarschaftsheim in Köln organisiert wird. Die Quäker veranstalten regelmäßig kostenfreie Info-Abende rund um die Themen Entwicklung und Erziehung. 2017 habe ich hier bereits an dem erste Hilfekurs für Babys teilgenommen und war erstaunt, was sich seit meinem letzten Kurs zur Führerscheinprüfung alles getan hat.

Und – wie war der vortrag?

Spannend. Definitiv. Und ich versuche mal alles Hängengebliebene einigermaßen in Worte zu fassen.

Ein Kind im Alter von etwa zwei bis circa dreieinhalb Jahren befindet sich nicht etwa im Trotzalter – wie es damals umschrieben wurde, sondern vielmehr spricht man heute von einem Kind auf dem Weg zum Ich. Klingt doch gleich viel positiver. :) Es befindet sich also in der Phase der Ich-Entwicklung. Es benennt sich nicht mehr nur mit seinem Vornamen, sondern verwendet jetzt auch ganz bewusst das Ich. Diese Phase gehört zu den insgesamt vier Abkapselungsphasen, die ein Kind durchläuft. Die zweite Abkaspelungsphase ist die sog. kleine Pubertät (im Alter von etwa fünf Jahren), die dritte ist die große Pubertät (mit etwa 12/13 Jahren) und mit dem Auszug aus dem Elternhaus erfolgt dann schließlich die finale Abnabelung und die vierte Phase ist damit „überstanden“.

Der Begriff Abkapselung gibt bereits einen Aufschluss darüber, was mit dem Kind passiert, welche Prozesse es durchläuft und was in ihm vorgehen könnte. Das Kind bildete zuvor eine perfekte Symbiose mit seiner ersten Bezugsperson, i. d. R. ist das die Mutter. Jetzt erfährt es erstmalig, dass es eine eigenständige Person ist, ein Wesen mit eigenem Willen und eigenen Wünschen. Und dieses Bewusstsein gilt es nun zu erfahren. Das Kind möchte um alles in der Welt seine eigenen Pläne verwirklichen, z. B. ein Spiel zu Ende spielen, das Wasserglas auskippen oder das Quietsche-Entchen ins Klo werfen. Hierbei sollte man das Kind möglichst nicht oder wenn dann nur geschickt stören oder ablenken, denn die Unterbrechung des Spiels bzw. des harmlosen Plans, Grenzen und Regeln gehören zu den typischen Anlässen für Trotzanfälle. Weitere Auslöser sind unangemessene Forderungen, Machtkämpfe oder die Überschätzen der eigenen Fähigkeiten.

Wie kann ich diese Störungen vermeiden?

Frau Boos-Hammes ist überzeugt, dass sich die meisten Trotzreaktionen und die daraus resultierenden Wutanfälle bereits im Vorfeld mit ein paar einfachen Tricks vermeiden lassen:

  • Auf Sprache und Formulierungen achten.
    Wir neigen dazu Nein zu sagen. Auch wenden wir häufig die „Nicht-Formulierung“ an.
    Du sollst das Wasser nicht umkippen. Du sollst das Buch nicht werfen. 
    Kinder U3 überhören dieses Nicht und nehmen in der Regel nur ein Objekt und ein Verb wahr. Demzufolge lauten die Forderungen in den Ohren des Kindes:
    Wasser umkippen. Buch werfen.
    Frau Boos-Hammes rät, die eigenen Wünsche ins Positive zu wandeln und dem Kind bestenfalls vorzuführen (Vorbild nutzen).
    Stell das Wasser auf den Tisch. Leg das Buch hier hin.
  • Kindern Orientierung geben .
    Ältere Geschwisterkinder oder Spielgefährten in der KiTa sind häufig die besten Erzieher. Und natürlich spiel auch das Verhalten der Eltern eine entscheidende Rolle. Diese Vorbildfunktion sollten wir stets im Hinterkopf haben und dem Kind das Wunschverhalten nicht nur wörtlich vermitteln, sondern insbesondere auch Vorleben. Gemeinsames Zähneputzen vor dem Spiegel macht dem Kind weitaus mehr Spaß, als ihm einfach den Gegenstand ungesehen in den Bund zu stecken.
  • Die Grundbedürfnisse des Kindes beachten.
  • Alternativen anbieten.
  • Dem Kind Zeit geben.

Klingt alles selbstverständlich? Ja, allerdings sieht die Umsetzung im Alltag manchmal anders aus. Mir ist es beispielsweise nicht immer möglich, meinem Kind ausreichend Zeit einzuräumen. Insbesondere dann nicht, wenn der Mittagsschlaf mal wieder einen neuen Rhythmus findet und ich unter Zeitdruck stehe. Kleinen Nörgeleien begegne ich dann häufig mit Spaß oder ich greife den Punkt „Alternativen anbieten“ auf. Hier zeigt sich oft, dass mein Kind durch die angebotene Alternative meiner eigentlichen Forderung (z. B. Jacke anziehen)  nicht mehr all zu viel Aufmerksamkeit schenkt.


Elternabend „Trotz und Eigensinn“ – Wutanfälle in früher Kindheit
Montag, 19.02.18 19.30 – 21.30 Uhr Dozentin: Irmgard Boos-Hammes, Dipl.-Sozialpädagogin
Trotz ist vermeidbar, mit dem Eigen(en)sinn unserer Kinder müssen wir leben – wie anstrengend auch immer es sein mag. Was aber unterscheidet Trotz von Eigensinn, und wie kann ich Trotzanfällen vorbeugen und dem eigensinnigen Verhalten meines Kindes begegnen

Quäker Nachbarschaftsheim e. V.
Kreutzerstr. 5-9
50672 Köln
www.quaeker-nbh.de

 

Bastelanleitung: Glasdeckel mit Sammelfiguren

Nein, ich spiele nicht mehr mit Puppen. Von Homer und Krusty kann ich mich trotzdem nicht trennen. Daher landen die beiden Simpsons Sammelfiguren nicht etwa im Müll, stattdessen schmücken die goldigen Charaktere ab sofort zwei Glasdeckel im Gewürzregal. Wie man alte Sammelfiguren, Matchbox-Autos oder sonstige Kleinigkeiten aus dem Ü-Ei in nur wenigen Schritten veredelt und „neues Leben“ einhaucht, erkläre ich in dieser Bastelanleitung.

Die vollständige Bastelanleitung „Homer Simpsons – Spiced up“ findest du in einer Grafik auf meinem Pinterest Board „Up- and Recycling, DIY“. Viel Erfolg beim Pimpen!

Prachtvoller Auftritt für Homer Simpson im Gewürzregal

Material: Sammelfigur, Gewürzglas mit Deckel, goldener Sprühlack, Sekundenkleber, feines Schleifpapier

  1. Grundreinigung und Veredelung: Löse den Deckel von dem Gewürzglas und stelle das Glas erst einmal beiseite. Bevor die Sammelfigur und der Glasdeckel mit goldenem Sprühlack veredelt werden, müssen sie mit etwas Spülmittel und warmen Wasser von Staub und Fetten befreit werden. Danach gründlich abtrocknen. Damit der Lack besser auf dem Deckel haften bleibt, habe ich die Oberfläche mit feinem Schleifpapier vorbehandelt und danach mit einem Tuch abgestaubt. Anschließend habe ich Krusty und Homer sowie die Deckel von allen Seiten mit goldenem Sprühlack besprüht. Falls der Lack nicht sofort an allen Stelle haften bleibt, können Deckel und Figuren ein weiteres Mal besprüht werden. Hier empfehle ich rund eine halbe Stunde zu warten, bis die erste Schicht getrocknet ist. Sonst läuft die goldene Suppe von der Figur und es bilden sich gegebenenfalls hässliche Sprühnasen.
    Erster Schritt
  2. Frische Luft und Kleber: Nach dem zweiten Sprühvorgang sollten die Simpsons erst einmal an die frische Luft um ordentlich durchzutrocknen. Ich habe den Beiden eine Nacht auf dem Balkon gegönnt. Am nächsten Tag folgt dann das glanzvolle Finale: Sekundenkleber gleichmäßig auf den Füßen der Figuren verteilen, paar Sekunden warte …
    Besprühte Figuren trocknen
  3. Figur bekommt Boden unter den Füßen: … dann werden Krusty und Homer zentriert  auf einem mit Goldlack besprühtem Deckel fixiert. Paar Minuten abwarten, trocknen lassen und …
    Goldener Homer auf Deckel

FERTIG!

Minus 1: Tag 18 – Schnappi, das kleine Krokodil #trälla

Was? Wieder einmal in den alten Umzugskarton gegriffen und beinahe hätte mich Schnappi, eine kleine Handpuppe erwischt!

Woher? Woher das kleine Krokodil stammt, kann ich überhaupt nicht mehr sagen. Entweder aus einem Lagerverkauf oder es war mal ein kleines Mitbringsel von ich weiß nicht mehr wem.
Warum? Ich habe es nicht so mit Puppentheater.
Wohin? Am vergangenen Wochenende hatte die Tochter einer Freundin Geburtstag. Was gibt es da Passenderes als die Kids mit einem kleinen Krododil zu beschäftigen? Nach dem kurzen Entertainment-Programm ging Schnappi auch direkt in den Besitz des 5-Jahre alten Mädchens über.

Und hier noch ein kleiner Ohrwurm 2 go. ;) Enjoy!

Minus 1: Tag 14 – Zuckersüßes Dekoherz aus Stoff

Was? Nach einer kurzen Sommerpause geht es nun weiter mit Minus 1, Tag 14: Auf der Fahrt nach Westkapelle (NL) sah ich am vergangenen Freitag ein kleines Mädchen am Straßenrand mit einem Stoffherzen in der Hand stehen. Ein Blick in das Handschuhfach und jupp, so eins habe ich auch. Noch… :)

Woher? Das kleine Stoffherz stammt ebenso aus einem Perleberg Werksverkauf wie die kleinen Notizbücher, von denen ich mich vor wenigen Tagen getrennt habe.
Warum? Zwar ganz putzig und och wie süüüüß, jedoch besitze ich relativ wenig Dekokram und noch weniger Dinge mit Herzchen, Sternchen oder Blümchen.
Wohin? Kurz angehalten, Klappe auf, Stoffherz raus, Klappe zu und ausgestiegen. „Hallo Kleine, ich schenk dir mein Herz“ und schon sah ich ein kleines Mädchen freidig zu Mutti hüpfend mit zwei Stoffherzen in den Armen. #Hach

Minus 1: Tag 7 – Gelber Pustefix-Bär

Was? Ebenfalls in meiner alten Umzugskiste verbarg sich dieser gelbe Pustefix-Bär.

Woher? Das Stofftier stammt aus einer Gewinnspiel-Aktion der Dr. Rolf Hein GmbH & Co. KG. Zum 50. Jubiläum der weltweit bekannten Kunststofftube für Seifenblasen (<< :) krasse Webseite!) wurden in einigen Spielwarengeschäften kleine Überraschungspakete verlost. Ich hatte Glück und könnte neben dem Teddy auch 70ml Pustefix-Seifenblasen abstauben.
Warum? Ja, sie sind flauschig, süß und drollig, aber ab einem gewissen Alter benötigt man weder Porzellanpuppen noch Stofftiere zum Kuscheln.
Wohin? Die 4-jährige Tochter einer guten Freundin ist nun stolze Besitzerin eines gelben Pustefix-Bären. Die Seifenblasen-Tube werde ich jedoch behalten. Sollte der Teddy mal langweilig werden, habe ich immer noch ein nützliches Wundermittel zur Unterhaltung der Kids in der Hosentasche.

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